


INTERNATIONALE CASTELLIO GESELLSCHAFT
INTERNATIONALE CASTELLIO GESELLSCHAFT


INTERNATIONALE CASTELLIO GESELLSCHAFT
«Nam hoc certum est, quo quisque veritatem melius novit, eo est ad alios damnandos minus propensus. Qui vero alios facile damnat, hoc ipso quod damnat, ostendit nihil scire se, cum nesciat ferre alterum.»
«Denn dies ist gewiss, je besser einer die Wahrheit kennt, desto weniger neigt er dazu, die anderen zu verdammen. Wer nämlich die andern leichthin verdammt, offenbart gerade dadurch, dass er nichts weiss, da er den anderen nicht zu ertragen weiss.»
Sebastian Castellio (1515–1563)
AKTUELL
Tagungsausschreibung
Sebastian Castellio und die Zäsuren der Toleranzgeschichte
11.-13. März 2027
Prof. Dr. Sonja Klimek, Prof. em. Dr. Barbara Mahlmann-Bauer, Prof. Dr. Kilian Schindler
Einreichungstermin: 30.11.2026
Details und Bibliographie
Auskünfte und Einreichungen: barbara.mahlmann@unibe.ch
Mittwoch, 18. November 2026
Prof. Dr. David Amherdt (Fribourg, Beirat ICG)
Antike, Patriotismus, Religion – Die Welt der Schweizer Humanisten
18.15 Uhr, Kollegienhaus der Universität, Petersplatz 1, Hörsaal 114
(Hellas Basel / Fachbereich Latinistik)
4.-18. November 2026
Veranstaltungsreihe mit Kreativwettbewerb in Basel
Die Internationale Castellio Gesellschaft hat den Zweck, Leben und Werk von Sebastian Castellio (1515–1563) und insbesondere seinen Toleranzgedanken bekannt zu machen. Die Tätigkeit der Gesellschaft bezieht sich auf die historische Erschliessung, die Wirkungsgeschichte und die Gegenwartsbedeutung von Castellios Werk. Dazu gehören Forschungen zu Castellios Stellung in der Geschichte von Humanismus und Reformation ebenso wie aktuelle Debatten über das Spannungsfeld von Religion, Toleranz und Gewalt.
